Deutsche Gewerkschaften kritisieren den Plan der Bundesregierung, die derzeitige tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu ersetzen, scharf und betrachten dies als Angriff auf humane Arbeitsbedingungen, der vor allem nicht gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer benachteiligen würde. Gewerkschaftsführer von ver.di, DGB und IG BAU haben mit Protesten gedroht und argumentieren, dass der Vorschlag den Druck auf die Arbeitnehmer erhöhen, den Gesundheitsschutz beeinträchtigen und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erschweren würde. Die Regierung behauptet, die Änderung würde Flexibilität schaffen, insbesondere für KMU und Tourismusunternehmen. Die Gesetzgebung soll bis zum Sommer vorliegen.